Die Omelettschule

Das Omelett, eine einfallslose Eierspeise? Pah! Politikredakteur Gero von Randow ist ihm verfallen: Jede zweite Woche stellt er hier eine Kreation vor:

Jetzt wird unser Omelett japanisch. Wir halten zunächst an unserer hergebrachten (letztlich aus Japan stammenden) Zubereitungsmethode fest, stellen also ein Omelett aus mehreren Schichten her. Aber die Eimischung ändert sich. Zuerst geben wir je einen Teelöffel Sake und Mirin hinzu; Mirin ist ein süßer Reiswein, den man eh im Hause haben sollte, denn er ist eine interessante Alternative zu Süßmitteln wie Ahornsirup, Honig oder Zucker. Außerdem kommt ein Schnapsgläschen Dashi in die Mischung. Das ist eine Fischbrühe, die wir so herstellen: In einen halben Liter Wasser legen wir einen schmalen Streifen Kombu, also getrockneten Seetang, den wir vorher klein geschnitten haben. Langsam aufkochen, Seetang wieder entfernen, ein paar Bonitoflocken einrühren (das ist getrockneter und geräucherter Fisch). Wieder aufkochen, ziehen lassen. Wie lange? Na ja, wie es gerade passt. Danach abseihen, Dashi fertig. Und zwar mehr als nur für ein Omelett. Den Rest können Sie einfrieren. Schmeckt gut im Reis.

source: DIE ZEIT

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